Ratgeber4. September 2026·2 Min. Lesezeit

PalettenSymposium Breslau 2027: Europäischer Markt, PPWR und DE–PL Beziehungen

Am 22.–23. März 2027 findet das PalettenSymposium in Breslau (Wrocław) statt. Das Spitzentreffen für Entscheider der Palettenindustrie, Sägewerke und Logistik aus Deutschland und Polen zu PPWR, Marktpreisen und Jahreskontrakten.

Olaf Oczkos
Olaf Oczkos
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Der europäische Markt für Ladungsträger steht vor tiefgreifenden Weichenstellungen. Mit dem Inkrafttreten der europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) und den steigenden Anforderungen an Sorgfaltspflichten (EUDR) verändern sich die Spielregeln für Hersteller, Händler und industrielle Verwender von Holzpaletten grundlegend. Gleichzeitig gewinnt die grenzüberschreitende Achse zwischen Deutschland und Polen – dem wichtigsten Produktionsstandort für EPAL- und Industriepaletten in Mitteleuropa – weiter an strategischer Bedeutung.

Um Industrie, Handel und Palettenwirtschaft auf Entscheiderebene zusammenzubringen, findet am 22. und 23. März 2027 in Breslau (Wrocław) das PalettenSymposium Palettenring.de statt. Die zweitägige Fachveranstaltung richtet sich an Geschäftsführer von Palettenwerken und Sägewerken, Recyclingunternehmer sowie Einkaufs- und Logistikleiter.


Warum Breslau als Knotenpunkt für den DE–PL Markt?

Polen ist seit Jahrzehnten der verlässliche Produktionspartner der deutschen Wirtschaft. Tausende Lkw-Ladungen standardisierter Europaletten sowie Chemiepaletten (CP-Serien) werden wöchentlich aus polnischen Werken in deutsche Distributionszentren und Produktionsstandorte geliefert.

Trotz dieser engen Verflechtung stoßen Unternehmen in der Praxis häufig auf Hürden:

  • Hohe Margenverluste durch mehrstufige Zwischenhändler, die den Einkaufspreis verteuern und die Marge der Hersteller schmälern.
  • Mangelnde direkte Kontakte zwischen qualifizierten Herstellern und den Einkaufsabteilungen deutscher Großkonzerne.
  • Teure Leerfahrten und ineffiziente Rücktransportlogistik im grenzüberschreitenden Verkehr.

Breslau bietet als führender Logistikknotenpunkt Niederschlesiens und Schnittstelle zwischen Berlin, Dresden, Prag und Warschau den idealen Rahmen für direkte, vertrauliche B2B-Verhandlungen auf Augenhöhe.


Regulatorische Schwerpunkte: PPWR und EUDR in der Praxis

Am ersten Konferenztag stehen die praktischen Auswirkungen der EU-Gesetzgebung im Mittelpunkt. Statt theoretischer Abhandlungen erhalten die Teilnehmer umsetzbare Handlungsempfehlungen für den betrieblichen Alltag.

Die Kernpunkte des ersten Tages:

  1. PPWR für Palettenhersteller: Welche Pflichten bei technischen Unterlagen, Konformitätserklärungen und Kennzeichnungsvorgaben zwingend zu erfüllen sind.
  2. Sorgfaltspflichten und Nachweise: Wie Sie Lieferketten rechtssicher dokumentieren und weshalb eine fundierte Due-Diligence-Erklärung für Holzverpackungen unerlässlich wird.
  3. Preistransparenz im Einkauf: Unabhängige Marktpreisanalysen auf Basis des PalettenReport zur verlässlichen Kalkulation von Indexklauseln und langfristigen Lieferverträgen.

B2B-Matchmaking und Jahreskontrakte

Der zweite Tag widmet sich voll und ganz der Handelspraxis und dem Ausbau langfristiger Lieferbeziehungen. Im Mittelpunkt stehen moderierte Matchmaking-Gespräche zwischen akkreditierten Palettenproduzenten und industriellen Großeinkäufern.

Im Rahmen strukturierter Gesprächsrunden können Hersteller und Abnehmer feste Jahreskontrakte mit vereinbarten Monatsmengen, klaren Qualitätskriterien und planbaren Frachttarifen direkt verhandeln – ohne Vermittlungsprovisionen.


Teilnahme, Warteliste und Updates

Aufgrund des exklusiven Charakters und des klaren Fokus auf Geschäftsführer und leitende Entscheider ist das Teilnehmerkontingent begrenzt.

Das detaillierte Vortragsprogramm und die Referentenliste befinden sich derzeit in Ausarbeitung (TBD). Um Aktualisierungen, den vollständigen Ablauf sowie Priorität beim Vorverkaufsstart zu erhalten, können Sie sich auf der Veranstaltungsseite in die Warteliste eintragen: PalettenSymposium Breslau 2027.

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